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Warum "... the journey"
und
wie alles begann ...

Ich komme aus einer kleinen Stadt tief im Osten Deutschlands. Sport war für mich der einzige Weg in die weite Welt. Nach einem Sichtungstraining, 13-jährig, sagte ich JA zum Rudern und kam auf die Sportschule nach Dresden und nichts war mehr wie es war.

 

Fortan war mein Leben verbunden mit hartem Training und dem Druck, immer das Maximale aus dem Körper heraus zu holen – immer das Beste zu geben. D u r c h b e i ß e n - dieses Wort stand stets im Mittelpunkt.

 

Es war auch eine wundervolle Zeit, mit Teamgeist und Kameradschaft, es entstanden wahre Freundschaften – die teilweise bis heute bestehen.

 

Wenn das Adrenalin durch den Körper schießt, dein Boot durch das Ziel fliegt und du als Gewinner auf dem Bootssteg stehst... ist jede Qual vergessen.

 

Was niemand sah waren Nierenleiden, Knieprobleme, dauernde grippale Infekte und Stirnhöhlenvereiterungen. Doch für alles gab es rasche Abhilfe dank Physiotherapie und diversen Medikamenten. Der Körper war schnell wieder „einsatzfähig“.

 

Das Ende meiner Karriere kam plötzlich und unerwartet. Danach fiel ich, wie viele Sportler, in ein tiefes Loch. Ich war 19 und kam zurück in eine Welt, die ich mit 13 verließ und in die ich nicht zurückwollte. Mein Leben war der Sport. Geblieben waren mir die Erinnerungen und die Diagnose meines Arztes: „Sie haben Kniegelenke wie eine alte Frau und einige Erkrankungen sind nun wohl chronisch. Das ist nun mal so, wenn man jahrelang den Körper quält, ... damit müssen Sie leben, das war der Preis. Das tat ich auch viele Jahre.

 

Bis ich 1995 auf einen Heilpraktiker traf – der nicht nur meine körperlichen Leiden, sondern auch meine verletzte Seele sah. Er hörte mir zu und sagte: „Du musst mit Qigong und Kung Fu anfangen...“.

 

Das war der Beginn der Reise, die mein Leben veränderte – der Start meines ganz persönlichen „Journey“.

 

Der viel zu frühe Tod meiner beiden Brüder und der eines engen Freundes riss mir buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. Doch durch mein Qigong- und Kung Fu-Training lernte ich, mich auf meine Kräfte zu besinnen und loszulassen. Ich spürte, wie meine Kraft, meine Lebensfreude und Stärke zurückkamen. Mir war klar, dass festgehaltene Emotionen mich krank machen würden. Trauer und Wut durften nun gehen.

 

Im Shaolin Wahnam Institut Frankfurt begann ich später noch mit Shaolin Taijiquan – was Kung Fu, Qigong und Meditation in einem vereint.

 

Mittlerweile bin ich ausgebildete Shaolin Qigong Lehrerin. Mit meinen Erfahrungen und viel Begeisterung möchte ich Menschen helfen und sie begleiten; die Geheimnisse der alten ehrwürdigen Meister einer breiten Masse zugänglich machen und sie in unsere Zeit bringen.

 

In den vergangenen Jahren erweiterte ich mein Wissen durch Ausbildungen in NLP, Hypnose, Psychotherapie, verschiedenen Meditations- und Entspannungstechniken und BMS (Biomechanische Muskelstimulation nach Nazarov).

 

Als gelernte Betriebswirtschaftlerin mit Schwerpunkt Steuern kenne ich die täglichen Arbeitsabläufe und Stresssituationen, das Hamsterrad in denen sich viele von uns bewegen.

 

Mit meinem Wissen und Kenntnissen möchten ich Menschen helfen, den oft anstrengenden Alltag zumeistern, gesund zu werden und zu bleiben, genug Energie für die vielen schönen Dinge im Leben zu haben.

 

Körper, Geist und Seele in Harmonie – eine für mich nie endende Reise … „The Journey“

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